Warum Haferflocken so gesund sind

Warum Haferflocken so gesund sind

Eine Tasse gekochte Haferflocken enthält bei nur 166 Kilokalorien etwa 15 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Vitamin B1 (Thiamin) und knapp 60 Prozent des Tagesbedarfs an Mangan für Männer bzw. 76 Prozent für Frauen. Mangan ist nicht nur wichtig für eine gute Immunabwehr, sondern auch für die Blutgerinnung und den Fett- und Zuckerstoffwechsel.

Das Besondere an Haferflocken sind aber die Ballaststoffe, unter denen sich Beta-Glucan findet. Sie lösen sich in heißem Wasser auf und sorgen für die sämige Konsistenz. Dies trägt nicht nur zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl bei, sondern dient darüber hinaus Darmbakterien als Nahrungsquelle und sorgt so für eine gesunde Darmflora. Studien haben gezeigt, dass Beta-Glucane, die reichlich in Hafer und Gerste enthalten sind, helfen, einen gesunden Cholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.

Das Haferkorn ist von einer Kleieschicht umgeben, die sich schlecht entfernen lässt. Deshalb sind Haferflocken quasi immer ein Vollkornprodukt, egal ob kernig oder zart. Lediglich Instant- oder Schmelzflocken lassen den Blutzucker schneller ansteigen.

Haferflocken mit Früchten sind schnell zubereitet und ein gesunder Start in den Tag: Einfach Haferflocken in fettarmer Milch kochen, Früchte und ungesalzene Nüsse hinzufügen – fertig. Wenn es besonders schnell gehen soll, kann man die Haferflocken auch schon am Vorabend vorbereiten.

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