Städte- und Gemeindebund für Neustart bei Katastrophenschutz

Städte- und Gemeindebund für Neustart bei Katastrophenschutz

Angesichts von möglichen Kriegsgefahren, Cyberbedrohungen und dem Klimawandel fordert der Städte- und Gemeindebund einen «völligen Neustart» beim zivilen Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

Notwendig seien ein funktionsfähiges Alarmsystem, eine bessere Ausrüstung der Feuerwehr und die Bevorratung von Lebensmitteln, Medikamenten und Geräten wie Notstromaggregaten für Kliniken, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auch müssten neue Konzepte für Schutzräume entwickelt werden.

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Landsberg rief die Bürger zugleich dazu auf, mehr Eigenvorsorge zu betreiben. Der Staat könne «auch in Notsituationen nicht immer und überall leistungsfähig» sein, sagte er. Deswegen sei zum Beispiel eine Vorratshaltung für 14 Tage wichtig.

Zugleich forderte der Städte- und Gemeindebund «mehr Planung und Realitätssinn» bei der Aufnahme von Menschen aus der Ukraine. Unverzichtbar sei eine Offensive zur Schaffung von zusätzlichen Plätzen in Kitas und Schulen, da die Zahl der vertriebenen Kinder weiter steige. Quereinsteiger auch aus dem Kreis der Ukrainer müssten schnell eine Perspektive als Lehrer oder Erzieher bekommen, forderte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds.

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