Mit Eigelb & Kondensmilch: So außergewöhnlich ist vietnamesischer Kaffee

Mit Eigelb & Kondensmilch: So außergewöhnlich ist vietnamesischer Kaffee

Was ist eigentlich vietnamesischer Kaffee? Erfahre hier, woher er kommt und was an seiner Zubereitung so besonders ist.

Kaffee gibt es in nahezu unzähligen Variationen. Eine dieser Varianten ist der sogenannte vietnamesische Kaffee. Worum es sich dabei handelt, was es mit dem Namen auf sich hat und wie du diesen Kaffee am besten zubereiten kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Alles zum Thema „vietnamesischer Kaffee“:

Was ist vietnamesischer Kaffee?

Hierzulande wird Kaffee meist mit Milch, Zucker oder etwas Sirup zubereitet, wenn er nicht gerade schwarz getrunken wird. In Vietnam gibt es jedoch eine ganz eigene Kaffeekultur, die hier in Deutschland nicht allzu bekannt ist. Der vietnamesische Kaffee heißt in Vietnam selbst Cà Phê Sữa Dà.

Übersetzt bedeutet das einfach nur Milchkaffee, jedoch unterscheidet er sich deutlich von dem Milchkaffee, der hierzulande auf der Getränkekarte steht. Der sogenannte Cà Phê Sữa Dà wird nämlich mit starkem Kaffee (meist eine Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen), Kondensmilch, Eiswürfeln und manchmal sogar noch mit Eigelb zubereitet. Mit Eigelb heißt er dann allerdings Cà Phê Trúng.

Vietnamesischer Kaffee kalt
Vietnamesischen Kaffee gibt es in zahlreichen Varianten. Foto: imago images / Westend61

So kannst du vietnamesischen Kaffee zubereiten

Wie bereits erwähnt, ist der vietnamesische Kaffee hierzulande nicht sonderlich bekannt. Lediglich einzelne Baristas wissen, wie er zubereitet wird. Das Gute ist allerdings, dass du dir den vietnamesischen Kaffee auch ganze einfach selbst zubereiten kannst. Wir verraten dir, was du dafür benötigst.

Für einen vietnamesischen Kaffee brauchst du:

  • ein hitzeresistentes Glas
  • einen vietnamesischen Kaffeefilter aus Metall (wie dieser Kaffeefilter 🛒für etwa 10 Euro)
  • gesüßte Kondensmilch
  • eine Mischung aus gemahlenen Robusta- und Arabica-Bohnen
  • heißes, aber nicht kochendes Wasser
  • Eiswürfel nach Bedarf

So geht’s:

  1. Gib zuerst etwa ein bis zwei Teelöffel gesüßte Kondensmilch in dein Glas oder deine Tasse.
  2. Setzte nun den vietnamesischen Kaffeefilter auf dein Glas auf und befülle diesen mit etwa drei bis vier gehäuften Teelöffeln des gemahlenen Kaffees.
  3. Setze nun das Sieb auf den Kaffeefilter und achte darauf, dass es relativ locker sitzt.
  4. Jetzt kannst du erstmal etwas heißes Wasser in den Kaffeefilter gießen, sodass der Kaffee anquellen kann.
  5. Nach etwa 30 Sekunden kannst du nun den ganzen Behälter mit heißem Wasser befüllen, den Deckel auf den Filter setzen und nun abwarten, bis das ganze Wasser durch den Kaffeefilter gelaufen ist.
  6. Nun kannst du den Kaffeefilter von deinem Glas nehmen, den Kaffee mit der Kondensmilch verrühren und anschließend alles mit ein paar Eiswürfeln verfeinern. Jetzt kannst du es dir schmecken lassen.

Tipp: Wenn du lieber einen Cà Phê Trúng mit Eigelb zubereiten möchtest, musst du vorher noch ein bis zwei Eigelb mit etwas Zucker aufschlagen. Anschließend verfährst du wie oben, gießt allerdings etwa die Hälfte des Kaffees in ein neues Glas, worauf du jetzt deine Ei-Zucker-Mischung geben kannst. Der restliche Kaffee wird nun einfach darüber gegossen. Und fertig ist dein vietnamesischer Cà Phê Trúng.

Frau trinkt vietnamesischen Kaffee
Hierzulande ist der vietnamesische Kaffee noch nicht sehr bekannt. Foto: imago images / Westend61

Fazit: So lecker kann vietnamesischer Kaffee sein

Wenn du ihn das erste Mal testest, wird der Geschmack des vietnamesischen Kaffees sicherlich noch etwas gewöhnungsbedürftig sein. Allerdings ist das auch wirklich nur eine Gewöhnungssache. In Vietnam ist der vietnamesische Kaffee hingegen sehr beliebt – anders als die Alternativen mit Zucker oder gewöhnlicher Milch.

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