Maske: Klitschko-Brüder können Ukrainern Hoffnung geben

Maske: Klitschko-Brüder können Ukrainern Hoffnung geben

»Ihre oft bewiesene Stärke kann den Ukrainern tatsächlich Hoffnung geben, wenn diese beiden Leitfiguren an ihrer Seite stehen«, sagte der 58-jährige Maske der »Märkischen Oderzeitung«, »sie sind Ikonen für ihr Land.«

Der ältere Bruder Witali (50), Bürgermeister von Kiew, fülle dabei in außerordentlicher Weise seine Position aus, sagte der Olympiasieger von 1988 im Mittelgewicht: »Er lebt und praktiziert es genauso, wie wir ihn als Boxer kennen und sehr schätzen gelernt haben.« Aber Wladimir (45) löst bei Maske vollste Bewunderung aus: »Er hätte alles von den USA aus beobachten können. Aber nein, diese beiden Brüder halten zusammen. So, wie sie es immer taten. Das empfinde ich als ganz starke Botschaft an das ukrainische Volk.«

Maske, der in der DDR Boxer des Armeesportklubs Frankfurt/Oder und Oberstleutnant der Nationalen Volksarmee war, wäre in einer vergleichbaren Position aufgeschmissen. Eine militärische Ausbildung hatte der Kadersportler nicht erhalten, da ihm die Armeezeit aufgrund der Vorbereitung auf einen Wettkampf erlassen wurde, so dass er noch nie eine Waffe in der Hand hatte. »Im Kriegsfall hätte ich zu jenen gehört, wie es sie jetzt auch in der Ukraine gibt: große Einstellung, aber absolut hilflos«, sagte der frühere Profi-Weltmeister im Halbschwergewicht, »das ist für mich im Rückblick total beängstigend.«

© dpa-infocom, dpa:220312-99-489985/2

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