Kaffee ist schlecht für die Haut: 3 Gründe zeigen, was er bewirkt

Kaffee ist schlecht für die Haut: 3 Gründe zeigen, was er bewirkt

Ist Kaffee eigentlich gut für die Haut? Wir stellen dir drei Gründe vor, die dagegen sprechen und deinen Kaffeekonsum einschränken könnten.

Die Deutschen lieben ihren Kaffee. Pro Jahr konsumiert jeder Deutsche durchschnittlich 164 Liter. Aber ist das überhaupt gesund? Und was ist an dem Mythos dran, dass Kaffee schlecht für die Haut ist? Wir klären auf.

Die Wirkung von Kaffee auf die Haut: Diese 3 Nebenwirkungen gibt es…

Wie gesund Kaffee allgemein ist, ist umstritten. Zum einen soll er den Blutdruck senken und die Gefahr minimieren, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen und Leberkrebs zu erkranken. Jedoch macht wie so oft die Dosis das Gift. Wenn du zu viel trinkst, können Nervosität, Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörungen daraus resultieren.

Aber wie sieht es eigentlich mit Wirkung auf deine Haut aus? Wir stellen dir drei Auswirkungen vor.

1. Kaffee wirkt dehydrierend

Ähnlich wie Alkohol wirkt auch Kaffee dehydrierend. Das wirkt sich direkt auf deine Haut aus, denn wenn zu wenig Wasser im Körper ist, wirkt die Haut schal, farblos und trocken. Studien haben außerdem belegt, dass Koffein Akne verschlimmern kann. Das liegt daran, dass nach dem Kaffeetrinken Cortisol produziert wird. Durch solche Hormone wird besonders viel Öl von den Talgdrüsen produziert. So wird die Haut fettiger, was natürlich nicht förderlich ist, wenn du unter Akne leidest.

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Ein Grund für Akne ist oftmals, dass die Haut zu wenig Feuchtigkeit bekommt. Foto: IMAGO Images / Westend61

2. Kaffee – ja, aber schwarz!

Wenn du Kaffee trinkst, ist es für deine Haut am gesündesten, ihn schwarz zu trinken. Denn sobald du Milch hinzugibst, öffnest du Akne Tür und Tor. Durch Milch wird nämlich die Testosteronausschüttung erhöht, was zu Entzündungen im Körper führen kann. Nicht selten äußern sich diese Entzündungen auf der Haut. Milchprodukte führen außerdem so einer erhöhten Talgproduktion, was die Haut fettiger macht.

Tipp der Redaktion: Wenn du partout nicht auf Milch in deinem Kaffee verzichten kannst, ist eine Möglichkeit auf pflanzliche Alternativen wie Hafermilch umzusteigen.

3. Starbucks & Co. sollten tabu sein

Wenn du unter schlechter Haut leidest, solltest du generell auf Zucker verzichten oder deinen Zuckerkonsum zumindest radikal reduzieren. Die WHO empfiehlt nur etwa sechs Teelöffel am Tag. Denn auch Zucker begünstigt Entzündungen im Körper, die sich als Pickel oder Akne zeigen können.

Außerdem werden durch Zucker vermehrt Kollagen und Elastin abgebaut. Das sind die Stoffe, die du in Anti-Falten-Cremes findest. Wenn dein eigener Körper zu wenig davon produziert, führt das zwangsläufig zu schnellerer Faltenbildung und trockener Haut. Süße Frappuccinos, wie es sie bei Starbucks und Co. gibt, sollten also definitiv eine Seltenheit bleiben.

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Ein Cappuccino mit Zucker ist nicht gut für deine Haut. Foto: IMAGO images / agefotostock

Fazit: Kaffee an sich ist nicht das Problem

Wie du merkst, musst du nicht generell auf Kaffee verzichten, um eine schöne Haut zu haben – das ist die gute Nachricht. Die Übeltäter sind die Zusätze wie Milch und Zucker. Um weiterhin eine strahlende und gesunde Haut zu haben, solltest du also auf schwarzen Kaffee oder Kaffee mit pflanzlicher Milch umsteigen.

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