Ist die Jackfruit gesund? 5 Gründe, die Tropenfrucht häufiger zu essen

Ist die Jackfruit gesund? 5 Gründe, die Tropenfrucht häufiger zu essen

Ist die Jackfruit gesund? Erfahre hier, warum die Jackfruit ein so tolles Fleischersatzprodukt darstellt und was sie so gesund macht.

Die Jackfruit gilt nun schon seit einigen Jahren als ein beliebtes Ersatzprodukt für Fleisch und durfte sich in den letzten Jahren an immer mehr Popularität erfreuen. Doch worum genau handelt es sich eigentlich bei der Jackfruit und ist die Trendfrucht wirklich so gesund? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die beliebte Jackfruit wissen musst.

Was ist eine Jackfruit?

Bevor wir uns damit befassen können, ob die Jackfruit überhaupt gesund ist, sollten wir erstmal klären, was die Jackfruit überhaupt ist. Ursprünglich stammt die Frucht aus dem Süden Indiens. Mittlerweile wird sie jedoch auch in ganz Südostasien und in Brasilien angebaut. Hier zählt die Frucht aufgrund ihres hohen Stärkegehalts sogar zu den Grundnahrungsmitteln.

Die Jackfruit wächst an bis zu 20 Meter hohen Bäumen und kann je nach Anbauland sowohl von Januar bis Juni als auch von September bis Dezember geerntet werden. Unreife Jackfruits können bis zu 50 Zentimeter lang und sogar knapp 3 Kilogramm schwer werden. Mit zunehmender Reifung färben sich die noch grünen Früchte langsam gelb und können anschließen bis zu 30 Kilogramm wiegen.

Eine reife Jackfruit schmeckt dann etwa so wie eine Kombination aus Banane und Ananas. Die in ihrem Inneren enthaltenen Kerne erinnern geschmacklich jedoch stark an Esskastanien. Da die Konsistenz der tropischen Frucht vor allem im unreifen Zustand der Konsistenz eines Hähnchenbrustfilets ähnelt, eignet sie sich mit den richtigen Gewürzen ideal als Fleischersatz.

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Die Konsistenz der Jackfruit hat große Ähnlichkeit mit der Konsistenz von Hähnchenbrustfilet. Foto: Getty Images via Canva.com [M]

Ist die Jackfruit gesund?

Die Jackfruit kann man sehr vielseitig einsetzen. Sie eignet sich dank ihres süßlichen Geschmacks in reifer Form ideal für Süßspeisen. Die unreife Jackfruit ist hingegen ein toller Fleischersatz. So kann man das Fruchtfleisch zum Beispiel grillen, braten, dünsten oder auch für Currys und Wok-Gerichte verwenden.

Die Jackfruit ist vor allem aufgrund ihrer Vielfältigkeit sehr beliebt. Doch ist die Trendfrucht auch gesund? Wir zeigen dir hier fünf Gründe, warum du häufiger zur Jackfruit greifen solltest:

1. Reich an Calcium

Die Jackfruit ist vor allem deshalb so gesund, da sie verhältnismäßig große Mengen an Calcium enthält – auf 100 Gramm gerechnet sind das etwa 27 Milligramm. Calcium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen verantwortlich und somit extrem wichtig für einen gesunden Lebensstil. Du deckst mit einer Portion Jackfruit schon einen großen Teil des durchschnittlichen Tagesbedarfs von etwa 700 bis 1200 Milligramm Calcium ab.

2. Gut für die Nerven

Neben Calcium enthält die Jackfruit jedoch auch große Mengen an Magnesium. Um genau zu sein, sind das durchschnittlich 37 Milligramm auf 100 Gramm. Dieser Mineralstoff ist besonders für das Nervensystem und die Muskeln wichtig. Magnesium wirkt allerdings auch bei Bluthochdruck, Krämpfen, Verspannungen und Stress unterstützend.

3. Enthält viele Ballaststoffe

Neben den Mineralstoffen enthält die Jackfruit jedoch auch zahlreiche Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und zu einem gesunden Darm beitragen. Die empfohlene Menge an Ballaststoffen liegt pro Tag bei etwa 30 Gramm und die Jackfruit enthält auf 100 Gramm schon ganze 4,2 Gramm davon.

Frau Jackfruit Hand
Die Jackfruit enthält viele gesunde Nährstoffe. Foto: Getty Images via Canva.com

4. Gut für den Stoffwechsel

Des Weiteren ist die Jackfruit aber auch reich an B-Vitaminen, die vor allem den Stoffwechsel unterstützen und zu einer gesunden Funktion des Nervensystems und des Gehirns beitragen. Bis auf das Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt, enthält die Jackfruit alle anderen B-Vitamine.

5. Fördert die Blutbildung

Und als wäre das noch nicht genug, fördern die Jackfruit auch noch die Blutbildung. Sie enthält nämlich ebenfalls das für den menschlichen Körper äußerst relevante Eisen, welches eben bei der Blutbildung eine tragende Rolle spielt. Wenn man bedenkt, dass Eisen gerade in bei fleischarmen Ernährungsweisen immer wieder Mangelerscheinungen auslöst, ist das nochmal ein Grund mehr, häufiger zur Jackfruit zu greifen.

Fazit: Die Jackfruit ist eine wahre Alleskönnerin

Die Jackfruit ist also doch mehr als nur ein trendiges Tropenobst. Sie trägt dank ihrer zahlreichen Nährstoffe nicht nur zu einer gesunden Lebensweise bei, sondern bietet vor allem Vegetarier:innen und Veganer:innen eine ausgesprochen gute Fleisch-Alternative – und das sowohl geschmacklich als auch aus Sicht der Mineralstoffe. Die Jackfruit ist also sehr gesund und enthält außerdem auf 100 Gramm gerade einmal 80 Kalorien.

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